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Geheimnis der Kugelblitze im Oktober 2007 gelöst

Ein Kugelblitz entsteht, wenn ein normaler Blitz in Sand einschlägt und diesen dabei verdampft, das fanden brasilianische Physiker jetzt heraus.
Sie brachten den ersten Tischtennisball großen, künstlichen Kugelblitz 8 Sekunden lang zum glühen.
Durch die Blitzenergie wird das Silizium im Sand verdampft und zu einer flexiblen Gaskugel verdichtet. Durch den Sauerstoff der Luft fängt diese Kugel an rot, oder blauweiß bis orangeweiß zu glühen.
In der Natur erreichen Kugelblitze Fußball- bis Metergröße, können 1700 C heiß werden und verschiedenfarbig leuchten. Durch die luftähnliche, flexible Struktur durchdringen sie sogar Mauern.
Der Kugelblitz ist eine seltene Erscheinungsform des Blitzes. Oft tritt dieses Phänomen erst nach einem Blitzeinschlag oder am Ende eines schweren Gewitters auf.

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Kugelblitze in der Nähe von St. Petersburg in Rußland. Am 30.07.1888 bewegten sich diese Kugeln entlang einer Schlucht, bevor sie geräuschlos verschwanden. In der Natur erreichen Kugelblitze Fußball- bis Metergröße, können 1700 C heiß werden und verschiedenfarbig leuchten. Durch die luftähnliche, flexible Struktur durchdringen sie sogar Mauern.

Die Lebensdauer dieser kugelförmigen Leuchterscheinung beträgt meistens nur mehrere Sekunden.
Diese Lichtkugeln bewegen sich in der Regel rollend oder springend, relativ langsam, längs einer überwiegend horizontalen, unregelmäßigen Bahn, nahe der Erdoberfläche.
Auch schroffe Richtungsänderungen treten häufig auf. So kommt es auch vor, dass ein Kugelblitz seine Bahn mehrmals kreuzt.
Sie dringen selbst in Gebäude ein, ohne dabei größeren Schaden anzurichten. Es gab aber auch Fälle, wo Kugelblitze, die sich vom Himmel zur Erde bewegten, vereinzelt sogar einen Schweif ausbildeten und damit kleinen Kometen ähnelten. Kein Wunder also, dass sie von Zeugen auch schon für kleine Ufos gehalten wurden.

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Ein Kugelblitz im französischen Salagnac, Correze durchzieht 1845 ein Bauernhaus und versetzt die Familie in Angst und Schrecken.

Kugelblitz treten öfters in Wassernähe, also in Gebieten mit lokal erhöhter Luftfeuchtigkeit, auf. Sie verschwinden oft genauso schnell, wie sie gekommen sind und manchmal auch ohne ein Geräusch. Vereinzelt verursachen sie auch Brände. In anderen Fällen explodierten sie mit einem lautem Knall, wobei sie in der Regel keinen zu großen Schaden anrichten, weil sie nicht mehr die hohe Energie eines normalen Blitzes haben.

Am Mittwochabend, den 01.07.2009, explodierte ein Kugelblitz im Biergarten der Naturfreunde, unmittelbar neben dem Freibad Maria Einsiedel in München.
Das fußballgroße, meteorologische Phänomen rollte über die Wiesen einen Kastanienbaum hinauf und explodierte bombenartig im Baumwipfel. Zwei Erwachsene erlitten dabei Verletzungen und kamen ins Krankenhaus.

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Kugelblitze sind also keine Einbildung, Spinnerei oder Restbilder von gewöhnlichen Blitzen, sondern absolute Realität.